In die aktuelle Klimadebatte schaltet sich jetzt auch der Fernbusdienstleister Flixbus ein. Dieser will mit seinen Subunternehmern bis 2030 klimaneutral werden. Dieses Ziel soll, laut Angaben des Unternehmens, dadurch erreicht werden, dass anstelle der bisherigen Dieselbusse in Zukunft vermehrt Busse mit Ökostrom, Wasserstoff oder Biogas zum Einsatz kommen. Laut Flixbus-Geschäftsführer Daniel Krauss, dauere die komplette Umstellung jedoch noch einige Jahre. In dieser Zeit sei man zwangsweise weiterhin auf bisherige Diesel-Flotte angewiesen. Flixbus will Kunden alternativ dazu bewegen, den überschüssigen Kohlendioxidausstoß durch Zahlungen für Klimaschutzprojekte zu kompensieren.

Als direkte Massnahme des Unternehmens sollen Klimastreik-Teilnehmer, welche am 20. und 27. September 2019 mit dem Busunternehmen zu einer der Veranstaltungen fahren, den kompletten Fahrpreis in Form eines Gutscheins zurückerhalten. Hierfür muss die Teilnahme im Nachhinein mit einem Foto belegt werden. Flixbus gibt außerdem seinen Beschäftigten in der Hauptgeschäftsstelle frei, wenn diese ebenfalls demonstrieren wollen. Die Busfahrer betrifft das nicht, da diese bei einem Subunternehmen angestellt sind.