Niedersächsisches Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz setzt sich für nachhaltige Flugtreibstoffe ein

aireg und seine Mitglieder freuen sich sehr, das Land Niedersachsen, vertreten durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, als jüngstes Mitglied begrüßen zu dürfen. Die Niedersächsische Landesregierung unterstreicht mit dieser Entscheidung die Bedeutung und dringend notwendige Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe aus erneuerbaren Energien als wichtigen Beitrag der Luftfahrt zum Schutz von Klima und Umwelt.

Der Vorsitzende des aireg-Vorstands, Siegfried Knecht, zeigt sich hoch erfreut: „Wir freuen uns außerordentlich, dass wir mit dem Land Niedersachsen einen weiteren wichtigen Akteur und Partner für wegweisende zukünftige Vorhaben gewinnen konnten. Gemeinsam werden wir Möglichkeiten und Potenziale in Niedersachsen in den Blick nehmen und die Markteinführung nachhaltigen synthetischen Kerosins zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Luftverkehr vorantreiben.“

Boeing 777-300ER flown photography by Chad Slattery/Clay Lacy Astrovision.

Zum Beitritt des Ministeriums erklärt Minister Olaf Lies (SPD):

„Der Verkehrssektor muss in Zukunft klimaneutral werden. Das ist eine Herausforderung, der wir nur mit unterschiedlichen Lösungen gerecht werden können. Klar ist aber, dass im Verkehrssektor zunehmend Erneuerbare Energien eingesetzt werden. Das ist ein entscheidender Schritt für mehr Klimaschutz! Um diese Verkehrswende voranzutreiben, hat das Ministerium ein Referat für Nachhaltige Mobilität eingerichtet. Dabei geht es uns um Schiffs-, Straßen- und Luftverkehr. Die Lösungen können batterieelektrische Fahrzeuge im PKW Bereich sein, Brennstoffzellenfahrzeuge mit Wasserstoff z.B. im Bereich der Nutzfahrzeuge und im Schienenverkehr. Andere Lösungen brauchen wir für die Reduktion des Treibhausgasausstoßes von Flugzeugen. Der Verein aireg ist ein Zusammenschluss von Unternehmen der Luftfahrindustrie und Wissenschaft und Forschung sowie Verwaltung, der sich zum Ziel gesetzt hat, den Treibhausgasausstoß zu senken. Dies soll beispielsweise durch den Einsatz von synthetischem Kerosin erfolgen, das mit Hilfe von grünem Strom erzeugt wurde. Wir machen gerne mit – denn so schaffen wir Zukunftsperspektiven für den Luftverkehr und die Kraftstoffhersteller – und für den Klimaschutz!“